Gestern Nachmittag habe ich meinen Arbeits-Laptop hinuntergefahren, sämtliche Arbeitsutensilien vom Küchentisch geräumt und gründlich sauber gemacht. Jetzt steht auf dem Tisch mein privater Laptop und, wenn ich in den nächsten 13 Tagen überhaupt etwas schreibe, dann nur Kreatives.
Mit anderen Worten: Sommerurlaub! Juhuuuu!
Ein perfekter Zeitpunkt, um mit einem neuen Blog zu beginnen. Einen Blog, den ich in meiner Muttersprache schreiben werde. Weil, so sehr ich die englische Sprache auch liebe, ich mich dieses Mal noch bewusster auf den Inhalt und die Formulierung konzentrieren möchte, ohne über die Grammatik und fehlende Vokabeln zu stolpern. Dieser Blog soll ehrlich und authentisch werden. Ich möchte über die Ereignisse in meinem Leben schreiben, so wie ich es sonst nur in meinem Tagebuch tue.
Authentisch und ehrlich - zwei Wörter, die momentan extrem wichtig für mich sind.
In den letzten Tagen und Wochen, inmitten dieser neuen hochschwingenden Energien, die gerade so intensiv auf uns alle einwirken, fiel es mir plötzlich immer schwerer, Dinge mit dem Verstand zu steuern, sprich, sie manchmal auch ein wenig zu manipulieren. Ich bin meistens im Hier und Jetzt und spüre einfach hin, was sich in mir tut.
Und da bin ich auch schon mitten drin in dieser - für mich - aufregenden Phase.
In meinen ersten Urlaubstag starte ich mit Kopfschmerzen ...
Eigentlich wollte ich heute früh aufstehen, um ans Meer schwimmen zu gehen. -- Für alle, die mich nicht persönlich kennen -- ich lebe seit fast 11 Jahren in Malta und habe quasi das Meer vor der Haustür. Und weil es gerade sehr heiß ist, gehe ich, wenn überhaupt, nur spät abends oder eben, wenn ich es schaffe, zeitig in der Früh schwimmen. Doch heute Morgen drücke ich erst einmal den Wecker ab und schlafe weiter. Ob die Kopfschmerzen daher rühren oder weil diese körperlichen Symptome gerade ganz normal sind, ist mir ziemlich egal. Ich trinke jetzt einen Kaffee und dann schauen wir weiter.
Ich habe heute Nacht einen sehr intensiven und klaren Traum, der sehr spannende Komponenten in sich birgt. Ich träume vom Haus meiner Kindheitsfreundin, das öfters in meinen Träumen auftaucht. Warum, weiß ich bis heute nicht. Dann taucht da noch eine ehemalige Arbeitskollegin aus Österreich auf und ich möchte, bis die Hausherren nach Hause kommen, deren zwei wunderschönen Terrassen sauber machen. Dabei ist mir ständig ein Wäscheständer im Weg und es gilt eine Menge Topfpflanzen herzurichten und neu zu positionieren. Auch die vernachlässigten Topfpflanzen, die zwar dringend Pflege benötigen würden, aber trotzdem weiter wachsen, kommen immer wieder in meinen Träumen vor. Spannend ist aber heute Nacht, dass eine sehr wichtige Person meines Lebens, ein äußerst attraktiver Mann, in meinem Traum als Hauptdarsteller mitwirkt. Überraschend ist es eigentlich nicht, denn ich habe in den letzten Tagen mehrmals an ihn gedacht, aber die Art und Weise, wie er in meinem Traum aufgetaucht, war der spannende Teil der Geschichte. Er war auf diesen Terrassen zugegen und zeigte mir etwas in seinem Laptop. Wir suchten gemeinsam eine Datei, die ich irgendwann einmal für ihn erstellt und für ihn gespeichert hatte, und die ich ihm unbedingt noch einmal zeigen wollte. Während ich die Terrassen sauber machte, schlief er auf einer Sonnenliege ein. Als seine Frau dann plötzlich vor der Tür stand, versuchte ich ihr alle Indizien dafür aufzuzählen, warum zwischen uns nichts passiert und die Situation völlig harmlos ist.
Teilweise kann ich diesen Traum deuten. Der Mann ist ganz berechtigt da, das Saubermachen passt zum momentanen Impuls in meinem Leben Klar Schiff zu machen. Warum ich immer wieder in diesem Haus bin und wofür diese eine explizite Ex-Kollegin steht, weiß ich allerdings nicht. Die vernachlässigten und doch treibenden Topfpflanzen stehen wohl für etwas, das ich vernachlässige in meinem Leben.
Moment, ich werde einmal googeln wofür die Topfpflanzen im Traum stehen:
Moment, ich werde einmal googeln wofür die Topfpflanzen im Traum stehen:
Sie können darauf hindeuten, dass man in der Lage ist, seine Gefühle auszudrücken und positiven Aussagen im Leben zu machen. Der Zustand der Blumen im Traum, wie voll aufgeblüht oder geschlossene Knospen, kann auch spezifische Bedeutungen haben. Blumen im Traum stehen oft für Energie, Lebenskraft und kreative Ideen.
Oh Shit! Besser gefällt mir dann schon die folgende Erklärung:
Pflanzen in einem Blumentopf im Traum verweisen häufig auf eine angenehme Situation im Wachleben.
Fakt ist allerdings, dass diese Pflanzen in meinem Traum IMMER total vernachlässigt sind und ich mich jedes Mal wundere, dass sie überhaupt noch wachsen. Weil es aber so viele Topfpflanzen in der Wohnung und auf der Terrasse gibt, fühle ich mich total überwältigt und schaffe es nicht, sie alle wieder auf Vordermann zu bringen.
Es geht also definitiv um die Aspekte in meinem Leben, die ich zwar vernachlässige, in denen ich aber trotzdem wachse. Würde ich diese Themen hegen und pflegen, würden die Topfpflanzen nicht so viele vertrocknete Blätter verlieren, die Pflanzen würden gesünder sein und die Wohnung beziehungsweise die Terrasse würden viel schöner ausschauen. Ich gehe davon aus, dass der Wohnbereich für mein Inneres und der Außenbereich, der Garten oder die Terrasse, für das Außen, also für mein Umfeld stehen.
Viele, sehr viele Informationen, die ich heute Nacht erhalten habe. Da wundert es mich gar nicht mehr, dass ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin!
Die vielen wichtigen Themen in diesem Traum überraschen mich nicht. Seit einiger Zeit verspüre ich den Drang, beinhart ehrlich zu mir und mit mir zu sein. Ich möchte die Themen in meinem Leben anschauen, ohne etwas zu beschönigen oder etwas zu verdrängen. Ich bin draufgekommen, dass ich viele verdränge, indem ich mich um alles andere kümmere, nur nicht um die wichtigen Themen, die immer wieder einmal in meinem Bewusstsein aufpoppen. Deswegen aufpoppen, weil sie endlich behandelt werden wollen.
"Du willst ein geiles Leben führen?
Okay, wir sind im Boot, aber da wäre die To Do Liste, die wir vorher noch abarbeiten müssen, damit das geile Leben passieren kann."
Darf ich vorstellen, ... meine Innere Stimme.
Meist spricht mein Unterbewusstsein mit mir. Doch manchmal sind es eindeutig Stimmen "von Außen". Da spricht etwas mit mir, das nicht aus meinem eigenen Inneren kommt. Etwas das ich als meine Verbindung mit dem Universum bezeichne.
Das können übrigens auch kleine weiße Federn sein, die in ganz besonderen Momenten direkt vor meinen Augen vom Himmel schweben. Oder ein Lied, das ich zum hundertsten Male höre, und doch springt mich genau in diesem Moment eine Textzeile mit einer wichtigen Botschaft an. Manchmal ist es nur ein sanfter Windhauch, der mir über das Gesicht streichelt, obwohl es eigentlich total windstill ist.
Was immer es ist, ich erkenne in der Regel, wenn das Universum mit mir kommunizieren möchte.
Ich bin übrigens der Meinung, dass wir das alle können. Ich glaube auch daran, dass wir alle als Baby und auch noch als Kleinkind Hochsensitive Wesen waren. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.
Heute geht es um meinen ersten Urlaubstag und die 12 weiteren Tage ohne Termine und Verpflichtungen, die ich ausnahmslos so gestalten möchte, wie es für mich am besten passt. Jetzt werden diejenigen, die mich kennen, sich denken: "Warte mal, das macht sie doch ohnehin die ganze Zeit."
Ja, das stimmt. Ich führe ein sehr privilegiertes Leben.
Außer meiner Arbeit, die ich brauche, um das nötige Kleingeld zu verdienen, gibt es in meinem Leben keine Konstanten, aus denen Termine und Verpflichtungen entstehen könnten. Ich führe ein total freies und unabhängiges Leben. Und ich werde an dieser Stelle ganz bestimmt nicht schreiben: "Ich habe das Glück, ..." Denn mit "Glück haben" hat das überhaupt nichts zu tun. Es war ein harter und teilweise schwerer Weg, all das hinter mir zu lassen oder sich gegen das zu entscheiden, was Termine und Verpflichtungen mit sich gebracht hätte. Ich habe mir mein freies und unabhängiges Leben in den letzten Jahrzehnten hart und mühsam erarbeitet! Und darauf bin ich heute mächtig stolz!
Dennoch bieten auch mir diese neuen Energien die Möglichkeit noch einmal ganz genau hinzuschauen.
Ich glaube, von welchen Energien ich hier schreibe, ist wohl bekannt, oder? Keiner kommt gerade drum herum zu merken, was gerade abgeht. Wir befinden uns in einem enormen Aufwach- und Aufstiegsprozess. Dazu gibt es unzählige Bücher, Videos und Podcasts. Hellsinnige Menschen sprechen darüber, die Schamanen und Heiler sprechen darüber. Man kommt an diesem Thema nicht mehr vorbei. Wir dürfen / müssen dieses Mal alle mit in die nächste Bewusstseinsebene. Wir dürfen uns nur aussuchen, wie leicht oder wie schwer wir uns diesen Übergang machen ...
Den einfachen oder den schweren Weg gehen?
Für mich stellt sich diese Frage gar nicht. Mir, dem Hochsensitiven Menschen, wurde in meinem Leben sehr schnell klar, dass es ohnehin nur einen Weg für mich gibt. Mein Bauchgefühl, meine Intuition gibt bei mir die Richtung an. Alles andere würde mich, im wahrsten Sinne des Wortes, krank machen.
Oder anders ausgedrückt: ich habe mein ganzes bisheriges Leben für diese wichtige Phase der Menschheit trainiert. Ich wurde für diesen Prozess vorbereitet und ausgebildet.
Ja, auch mich schüttelt es manchmal gewaltig durch, doch gleichzeitig weiß ich sofort, warum es mich so heftig durchschüttelt. Diese neuen Energien bringen eine enorme Klarheit und Ehrlichkeit mit sich. Die Fachmenschen sprechen davon, dass die Wahrheit nun ans Licht kommt.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es nicht wichtig ist, ob man sich bei diesen Fachmenschen informiert oder ob man sich überhaupt für diese Themen interessiert. Auch für mich wäre es nicht wichtig, weil ich alle Informationen, die ich brauche, ohnehin bekomme. Vieles erarbeite ich mir selbst, weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin. Und, wie bereits erwähnt, habe ich gelernt, auf mein Gefühl, meine innere Stimme und auf die Zeichen des Universums - was im übrigen alles das Selbe ist, nämlich die Verbindung zur Quelle - zu hören.
Und genau das ist der springende Punkt: auf das zu hören, was gerade abgeht, sich nicht mehr selbst zu belügen und nicht mehr wegzuschauen.
Zu wissen, was da gerade passiert, braucht es gar nicht. Man muss es nur annehmen und damit arbeiten. Dann ist alles gut.
Es gibt aber für mich nichts Beruhigenderes (ein Wort übrigens, über das ich sogar in meiner Muttersprache stolpere), als wenn ich meine eigenen Schlüsse aus dem ziehe, was ich gerade fühle, um später genau diese Erklärung auch in Videos oder Podcasts zu hören. Das pusht mein Selbstwertgefühl ganz gewaltig.
Und jetzt komme ich langsam wieder zurück zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte:
Dieser ganze aktuelle Prozess, die Energien und die neue Ehrlichkeit, geben auch mir die Chance, jene Themen in meinem Leben einmal von einer ganz neuen Sichtweise aus zu betrachten, die ich bis jetzt verdrängt oder vernachlässigt habe.
Wie gesagt, ich kann gar nicht anders. Es führt kein Weg mehr dran vorbei. Es gibt aber einen ganz markanten Unterschied zu dem, was ich bis jetzt getan habe:
Gefühlsmäßig habe ich gerade einen 10-jährigen Intensiv-Selbstheilungs-Prozess absolviert. Mit Selbstheilung war ich zwar schon immer beschäftigt, doch hier in Malta, auf meiner kleinen Insel im Mittelmeer, weit weg von Gewohntem und Beengendem, konnte ich mich unabhängig neu erfinden und intensiv mit mir selbst beschäftigen. Letztes Jahr im November feierte ich den 10-Jahres-Tag meines Auswandern und dieser Meilenstein stand ganz deutlich auch für den Abschluss meiner Intensiv-Selbstheilung.
Gefühlsmäßig habe ich gerade einen 10-jährigen Intensiv-Selbstheilungs-Prozess absolviert. Mit Selbstheilung war ich zwar schon immer beschäftigt, doch hier in Malta, auf meiner kleinen Insel im Mittelmeer, weit weg von Gewohntem und Beengendem, konnte ich mich unabhängig neu erfinden und intensiv mit mir selbst beschäftigen. Letztes Jahr im November feierte ich den 10-Jahres-Tag meines Auswandern und dieser Meilenstein stand ganz deutlich auch für den Abschluss meiner Intensiv-Selbstheilung.
Ab diesem Zeitpunkt, quasi mit Erreichen dieser Reife, darf ich nun frei entscheiden, womit ich mich auseinandersetzen WILL. Es ist keine Pflicht mehr, sondern die Kür beginnt jetzt. Als Metapher sehe ich dazu das Bild eines Rohbau. Dieser steht nun. Die Drecksarbeiten sind abgeschlossen, der Bauschutt ist weggeräumt. Jetzt geht es um das Einrichten des Hauses, um die Feinarbeiten.
In den letzten Monaten habe ich diese neue Gelassenheit gefeiert. Es fühlt sich gut an, wenn die gröbsten Arbeiten erledigt sind, wenn man das dreckige Arbeitsgewand ausziehen und sich die Hände gründlich waschen darf. Eine neue Leichtigkeit macht sich bemerkbar. Teilweise so stark, dass ich mich selbst nicht wieder erkenne. Anfangs wusste ich noch nicht, welche Energien gerade global auf uns einwirken. Heute läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke, wie exakt mein persönlicher Wachstum zur neuen Aufstiegs- und Aufwachphase passt. Perfektes Timing!
Gleichzeitig widerspricht mir meine Innere Stimme direkt beim Schreiben:
"Das ist doch kein Zufall! Du bist Teil des Universums, wie sonst sollte das Timing denn sein, außer perfekt?"
Mit dieser Kür kommt aber auch eine neue Selbstverständlichkeit. So als ob man mir nun zutrauen würde, nur noch den einzig richtigen Weg zu gehen. Beinhart ehrlich, nichts mehr beschönigen, nichts mehr umgehen, weil es gerade zu schwierig erscheint. Ablenkung ist nicht oder nur noch sehr schwer möglich. Ich muss mir gar nicht mehr bewusst vornehmen, die Dinge jetzt direkt anzugehen. Ich kann gar nicht mehr anders. Meine Innere Stimme würde sofort die Augenbraue hochziehen und tadelnd die Arme vor der Brust verschränken. (Ja, ich sehe auch die Gesten meiner Inneren Stimme, auch wenn ich keine Person, kein Wesen erkennen kann. Verrückt, aber was soll ich machen, es ist nun einmal so.)
Die Fachmenschen sprechen davon, dass wir endlich ein selbstverantwortliches und selbst bestimmtes Leben führen wollen und sollen, ... für den kollektiven Aufstieg sogar müssen.
Auf das Außen bezogen, tue ich das ohnehin schon seit sehr langer Zeit. Ich lebe nach meinen eigenen Werten und bilde mir meine Meinung selbst. Nichts ist für mich schlimmer, als das Lemming-Verhalten. Ich fühle mich als selbstständiges Individuum und möchte mich nicht in Vorlagen pressen lassen. Aussagen, wie "Das musst du unbedingt ...!", tragen bei mir dazu bei, genau das sicher nicht zu tun. Niemand sagt mir, was ich muss und was ich nicht muss! Punkt.
Woran es bei mir noch hapert, ist, meine "großen" Themen ehrlich anzugehen. Denn, sind wir uns einmal ehrlich, ich weiß ganz genau, woran es scheitert, dass ich noch nicht das geile Leben führe, das ich unbedingt leben möchte. Ich brauche mich doch nicht mehr selbst belügen! 40 Jahre habe ich daran gearbeitet, mein tiefstes Inneres offen zu legen und zu verstehen. Da würde ich noch immer nicht wissen, was mich noch davon abhält mein Traumleben zu führen? Ha, wie lächerlich! Natürlich weiß ich das. Ich bin doch nicht blöd.
Und jetzt, mit diesen intensiven neuen Energien im Juli und August, verspüre ich einen enormen Drang, den Bullen bei den Hörnern zu packen. Wann, wenn nicht jetzt? Auf geht´s!
Wie passend also, dass ich gerade 13 Tage Urlaub habe ... ohne Termine und Verpflichtungen ... mit richtungsweisenden Träumen, die mir Kopfschmerzen bereiten, ... und dem Bedürfnis, mich noch ausschließlicher und bewusster auf mich selbst zu konzentrieren!
Packen wir es an!

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