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"An was soll ich denn glauben, als an das, was ich spür´?"

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Samstag Abend. Ich mache es mir auf dem Sofa bequem. Draußen pfeift der Sturm. Hier in Malta noch bei sommerlichen Temperaturen, aus Österreich erreichen mich bereits die ersten Schneebilder. Das Wetter spielt verrückt. Genau so, wie es die Fachmenschen vorausgesagt haben. Die Prognosen der Fachmenschen helfen mir gerade ungemein.  Seit Wochen tobt auch in mir ein Sturm. Allerdings nicht so gewaltig wie über Europa, sondern eher ein stilles Aufgewühlt Sein. Man kann eigentlich sagen, dass mehrere Stürme in mir toben. Da gibt es auf der einen Seite diese Ohnmacht, eine Lustlosigkeit, manchmal sogar Hoffnungslosigkeit. Auf der anderen Seite spüre ich aber auch einen neuen Antrieb in mir, weil die Botschaften und Zeichen immer klarer werden und ich damit jetzt viel mehr anfangen kann. Das Thema "Loslassen" wird immer dringlicher und über all dem steht eine große Neugier auf das, was da gerade am Werk ist, auf das, was die Zukunft bringen wird. Früher musste ich ganz alleine gege...

Man muss an Wunder glauben, um sie zu erleben.

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  Heute ist mein 53. Geburtstag. Ich feiere meine Geburtstage schon ganz lange nicht mehr. Wobei ... eigentlich habe ich sie schon gefeiert, aber eben auf meine eigene Art und Weise. Mein Inneres Kind darf an diesem Tag bestimmen, was wir unternehmen. Es bekommt dann all das zu essen, was es essen möchte, und wenn es ein Geschenk haben möchte, bekommt es auch das.  Dieses Jahr ist alles anders.  Der 7. August ist tatsächlich nur der 7. August. Ein Datum im Kalender. Nicht mehr und nicht weniger. Wahrscheinlich deswegen, weil mein Inneres Kind und ich vor ein paar Wochen ohnehin schon einmal sehr intensiv miteinander verbunden waren ... Da waren wir nämlich gemeinsam in der Seelenheimat unserer Kindheit.  Vor dieser Reise schob ich Panik. Ich spürte, etwas Großes würde dort passieren. Jedes Szenario, mit dem mein Verstand daherkam, fütterte diese Panik so lange, bis ich an einem Tag sogar kurz davor war, die ganze Reise abzusagen. Zum Glück half mir dann das Schicksal...

Steht die Zukunft schon fest?

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  In dieser tollen Atmosphäre schreibe ich gestern Abend Tagebuch.  Ein wunderschönes, ruhiges Lokal in meiner Nachbarschaft, in dem "Connection" groß geschrieben wird, so erzählt mir gestern eine der beiden Besitzerinnen. Es ist mein vierter Besuch dort und ich freue mich riesig, dass sie mich nach dem Zahlen noch fragt, woher ich komme, denn auch ich möchte ein wenig mehr über sie und das Lokal erfahren. Sie erzählt mir mit leuchtenden Augen, wie es zu diesem Lokal gekommen und was ihr und ihrer Geschäftspartnerin daran wichtig ist. Ich erzähle ihr, wie ich diesen Ort "gefunden" habe und dass ich genau das, was die beiden sich für dieses Lokal wünschen, seit dem ersten Hereinkommen gespürt habe. Das auf dem Teller ist übrigens Orangenkuchen - warm, mit frischen Heidelbeeren und in Pistazien gewälzten Pfirsichspalten.  So geil! Auf der schönen Kommode vor mir liegen Tarot Karten. Ein wunderschönes, farbenfrohes Kartenspiel wurde dort ausgebreitet und es lädt ein, e...

Warum unsere Herzenswünsche so wichtig sind

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  Ich liebe diesen Post! Wenn ich ihn vor mir habe, lese ich ihn mehrmals durch. Ich kann gar nicht anders. Jedes Wort sauge ich in mir auf. Immer wieder ... "Das Wunderbare, um das du gebeten hast" Mit diesen Worte lehne ich mich dann lächelnd zurück und bin mir dessen bewusst, wie viel Wunderbares bereits in meinem Leben geschehen ist. Auch dafür habe ich eine Collage an der Wand hängen. Oder besser gesagt: ich stelle mich vor meine Collage und lasse mir die absoluten Glücksmomente in meinem Leben anzeigen.  Da sieht man wieder, wie viel unsere innere Zentrale mit einem Computer gemeinsam hat ... ich kann gewisse Themen filtern und mir highligthten lassen.  Dabei bin ich erst letztens drauf gekommen, wie lange mein wichtigster Herzenswunsch eigentlich schon für mich vorbereitet wurde. Nämlich so lange, da wusste ich noch gar nicht, dass das einmal mein Herzenswunsch werden würde. Wobei so stimmt das ja nicht. Auch das wurde mir im Zuge dieser "Lektion" erst so ric...
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  Mein zweiter Urlaubstag, den ich überraschend früh starte. Überraschend deswegen, weil ich gestern bis sehr lange nach Mitternacht versuchte meine kreativen Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Ich hatte mir nachmittags nämlich Bauwollgarn gekauft und möchte daraus ein Sommertop häkeln. Noch klappt es nicht so, wie ich mir das vorstelle, aber das ist total okay. Irgendwann kommt schon die zündende Idee. Deswegen entschied ich mich dann auch, den Wecker auszumachen. Ich habe keine Pläne für den heutigen Tag. Es spielt also keine Rolle, wann und wie ich in diesen starte. Einfach mit der inneren Uhr aufwachen und dann aufstehen, wenn es sich so anfühlt, aufstehen zu wollen. Ein großes Privileg!  Ich liebe es, mich noch ein paar Mal umzudrehen und entweder noch einmal einzuschlummern oder diese Zeit im Bett für die ersten Gedanken oder, noch besser, für Tagträume zu verwenden. Das tat ich heute ausgiebig und war dann sehr überrascht, als mir mein Handy "07:21 Uhr" zeigte. Gefüh...